Informationen zur Region, Karten und Anreise

Die Costa de la Luz trennen nur wenige Kilometer von Afrika. An der engsten Stelle sind es gerade mal 13 km. Die Nähe zu Afrika hat Auswirkungen auf das Klima, aber natürlich auch auf die Geschichte Andalusiens durch die lange Regentschaft der Muselmanen. Mit über 300 Sonnentagen im Jahr zählt die Costa de la Luz zu den wettersicheren Reisezielen. Auch im Winter liegen die Tagestemperaturen bei 20°.

Die wichtigsten Orte der Costa de la Luz zwischen Tarifa und Sanlucar de Barrameda:

Tarifa ist die südlichste Stadt des europäischen Festlandes. Sie liegt an der schmalsten Stelle der Straße von Gibraltar und die Berge Marokkos scheinen zum Greifen nah. Tarifa ist das Mekka der Windsurfer in Europa, denn hier weht fast immer ein kräftiger Wind. Schöne Altstadt ein lohnenswertes Ausflugsziel, nicht zuletzt wegen der Whale-Watching Touren.

Baelo Claudia/Bolonia: Ein winziger Ort, der die bedeutendste römische Ruinenstadt Andalusien beherbergt. Die nahe gelegene riesige Düne und die Aussicht auf Afrika, geben diesem Fleckchen Erde ihren besonderen Reiz.

Zahara de los Atunes ist ein angenehmer Fischerort (Atunes = Thunfisch), in dem der Tourismus langsam an Fahrt gewinnt.

Barbate ist ein grösseres Hafenstädtchen, das viele Fischkonservenfabriken beherbergt. Der Ort selbst ist nicht so einladend, umso mehr dagegen die Umgebeung mit dem Naturpark "La Brena".

Cabo Trafalgar - Caños de Meca: Geschichtsträchtiger Ort, an dem 1805 die Engländer die spanisch-französische Armada besiegte. Daran angrenzend liegt der ehemalige Hippie-Geheimtip Caños de Meca. Noch immer ist dieser Ort ein bekannter Aussteiger-Treff.

El Palmar: Nahe bei Conil gelegenes Dorf entlang eines kilometerlangen Strandes. Einige sehr nette Pensionen, Restaurants oder Strandbars sind vorhanden. Wegen der höheren Wellen bei Surfern sehr beliebt. Auch im während der Hochsaison ist es hier nicht überlaufen.

Vejer de la Frontera ist eines der wunderschönen im Inland gelegenen weißen Dörfer für die Andalusien berühmt ist. 1976 wurde der maurisch geprägte Ort unter Denkmalsschutz gestellt. Eine an weiten Abschnitten noch intakte Stadtmauer samt vier original erhaltenen Stadttoren aus dem 15.Jahrhundert umgibt die Altstadt.

Conil de la Frontera ist ein bereits vor ca. 3000 Jahren von den Phöniziern gegründetes charmantes Fischerstädtchen in dem die Atmosphäre eines Fischerdorfes erhalten geblieben ist. Kilometerlangen Stränden schließt sich an eine beeindruckende Steilküste an. In seinen engen Gassen finden Nachtschwärmer viele gemütliche Bars, Restaurants und Diskotheken. Durch die gewachsene Infrastruktur und seine ca. 20.000 Einwohner ist Conil nicht nur für Urlauber, sondern auch für immer mehr Auswanderer ein Ort zum verbleiben geworden.

Novo Sancti Petri ist an dem schönen Strand "La Barrosa" gelegen. Ihm fehlt ein wenig die gewachsene Struktur. Ein Hotel reiht sich an das andere und es fehlt die gwachsene Infrastruktur. Dafür sind mehrere Golfplätze schnell erreichbar. Bei Golfern sehr beliebt.

Chiclana de la Frontera ist eine geschäftige Stadt, die sich u.a. durch seine schöne und sehr belebte Markthalle auszeichnet.

Cádiz, die Hauptstadt der Region, liegt auf einer Halbinsel, die nur über eine schmale Landzunge zu erreichen ist. Der Ort atmet förmlich Seefahrertum. Cádiz, ist die älteste Stadt Europas und hinter der Festungsanlage Puertas de Tierra verbirgt sich die außergewöhnliche Altstadt. Noch heute ist Cádiz eine wichtige Hafenstadt. Ein Ausflug nach Cádiz ist ein Muss an der Costa de la Luz.

El Puerto de Santa Maria: Quirlige Hafenstadt, die vor allem für ihren Sporthafen bekannt ist. Vor allem spanische Urlauber und Besucher.

Sancular de Barrameda liegt direkt an der Mündung des Rio Guadalquivir, und war sowohl für Kolumbus als auch Magelan Ausgangspunkt ihrer Reisen. Von hier lässt sich der beeindruckende Nationalpark "Donana" besichtigen.

Jerez de la Frontera ist vor allem für drei Dinge berühmt: Für die zahlreichen Sherry-Bodegas, die königliche Hofreitschule und die Rennstrecke. Bei der Führung durch die Bodegas weht einem der Hauch des 18. Jahrhunderts entgegen. Auch wegen der ansehnlichen Altstadt ein sehenswertes Ausflugsziel.

Sevilla muss man gesehen haben. Sevilla ist Andalusien, mit seinen großartigen Baudenkmälern wie die Kathedrale oder das Alcázar. Als Heimat des Flamenco und mit seinen hunderten von Tapabars ist Sevilla eine der belebtesten Städte überhaupt. Man sollte einige Tage für den Besuch einplanen.


Anreise

Flughäfen an der Costa de la Luz:

Jerez de la Frontera. Ca. 45 min. Autofahrt an die Costa de la Luz (Conil). Er wird hauptsächlich von Charterlinien angeflogen. Neuerdings aber auch von Ryanair.

Sevilla - 1 ½ Autostunden zur der Costa de la Luz.

Malaga - Vom Großflughafen an der Costa del Sol fährt man ca. 2 ½ Stunden nach Conil.

Faro (Portugal) - Der Flughafen der portugiesischen Algarve liegt etwa 3 Autostunden von Conil entfernt.